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Kamera ab – und Action!

2019-11-13T11:00:41+00:0023. September 2019|Allgemein|0 Kommentare

– Inklusives Filmprojekt in den Sommerferien

In den Sommerferien 2019 stand für einige Kinder und Jugendliche der Heimstatt-Clemens-August ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: zusammen mit Kindern und Jugendlichen der Oberschule Neuenkirchen drehten sie einen Kurzfilm über die „Räuber vom Mordkuhlenberg“. Angeleitet wurden sie dabei von den Profis der medienpädagogischen Firma „Creaclic“ aus Bremen.

Das Projekt startete schon lange vor den Ferien. In mehreren Nachmittags-Workshops lernten sich die Kinder zunächst kennen, entwickelten Ideen zum Drehbuch, machten Schauspiel-Übungen und lernten den Umgang mit der Kamera- und Tontechnik.

Am 22.07.2019 wurde es dann ernst: die Dreharbeiten gingen los. 14 Tage lang wurde nun intensiv an dem Film gearbeitet. Jeder der Mitwirkenden hatte vorher Wünsche äußern können, ob er lieber als Schauspieler oder in der Technik aktiv werden wollte. Eine kleine Schauspielrolle hatte am Ende aber jeder, genauso wie alle auch mal hinter der Kamera zum Einsatz kam. Hier waren die Aufgaben natürlich vielfältig: Kamera, Ton, Beleuchtung, Klappe – da wurden stets viele Hände gebraucht.

Bei der Geschichte haben sich die Kinder und Jugendlichen von der Sage „Die Räuber vom Mordkuhlenberg“ inspirieren lassen. Die Kinder reisen mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit, um den grausigen Lauf dieser Geschichte zu verändern. Doch dann nimmt das Abenteuer eine unerwartete Wendung und die schlichte Wahrheit über die Räuber kommt endlich ans Licht!

Für die Kinder und Jugendlichen war das gesamte Filmprojekt, vor allem aber die Dreharbeiten in den Sommerferien ein echtes Erlebnis. Einige von ihnen mussten geradezu über sich hinauswachsen, und alle haben die Erfahrung gemacht, wieviel Arbeit in so einem Film steckt, auch wenn er am Ende „nur“ 15 Minuten dauert.

Besonders schön war für alle auch das gute Miteinander aller Beteiligten – ob groß oder klein, mit oder ohne Behinderung, lebhaft oder eher stiller Natur, Profi oder Laie. In der Projektzeit sind viele schöne Kontakte entstanden und alle haben toll zusammengearbeitet, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen und zeigt: Eine inklusive Gruppe kann gemeinsam etwas Großartiges schaffen!

Die Filmpremiere des Filmes „Die schlichte Wahrheit über die RÄUBER vom MORDKUHLENBERG“ findet am 29.September 2019 um 11.30Uhr im Kulturbahnhof Neuenkirchen statt. Interessierte sind herzlich eingeladen – der Eintritt ist frei!

 

Drei Erfahrungsberichte der Teilnehmer:

Florian (13 Jahre, Bewohner der HCA):

In den Sommerferien begann für mich ein Filmprojekt, wo es um „Die Räuber vom Mordkuhlenberg“ ging. Am Anfang war das alles neu für mich, doch dann fand ich es toll.

Wirklich neu war es, die anderen Schüler kennenzulernen! Das Filmprojekt ging 2 Wochen lang, und ich habe manchmal Sehnsucht nach meinen Eltern! Doch nach ein paar Tagen hatte ich nicht mehr Sehnsucht.  So gesagt fand ich ein paar Freunde: Felipe, Jannis und Tino! Sie waren richtig nett zu mir. Für die drei Jungs war ich manchmal zum Totlachen! Ich habe alles für den Film gegeben, wirklich alles!

Aber: das Anstrengende an dem Film war das Drehen. Die meiste Zeit war ich Schauspieler, sonst auch Kameramann, Regieansager, Tonmann, Klappenmitarbeiter und Hilfsaufbauer. Natürlich haben wir beim Drehen manchmal eine Pause gemacht. Mittags habe ich richtig reingehauen beim Mittagessen! Ich bin gespannt darauf, wenn der Film von uns veröffentlicht wird, und darauf, wie viele Likes, Kommentare und Abos unser  Film auf Youtube bekommt!

Adrian (13 Jahre, Bewohner der HCA):

Ich fand das Filmprojekt schön. Besonders fand ich das Drehen im Zimmer gut und mit der Technik. Ich habe zum ersten Mal Haferbrei gegessen. Ich fand auch das Drehen an der Dammer Kirche und im Wald gut. Ich wurde von einer Wespe gestochen. Das Filmprojekt war schön!

Nico (14 Jahre, Bewohner der HCA):

Das Drehen mit der Kamera fand ich gut. Ich habe gute Freunde gefunden: Ariam, Felipe, Jannis und Tino. Mir haben die Drehorte gut gefallen.

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